Jede Minute zählt: Die richtigen Sofortmaßnahmen bei einem Wasserschaden können Tausende Euro an Folgekosten verhindern – und schützen vor Schimmel und Strukturschäden.
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Ein Wasserschaden zählt zu den teuersten Schadensfällen im Haushalt. Allein die Trocknung einer durchnässten Wand kann mehrere Wochen dauern und tausende Euro kosten. Wer in den ersten Minuten richtig reagiert, kann jedoch das Schlimmste verhindern: Schimmelbildung, Strukturschäden und den Totalverlust von Bodenbelägen und Möbeln.
Die häufigsten Ursachen für Wasserschäden in Wohnungen sind geplatzter Rohre, defekte Schläuche an Waschmaschinen oder Spülmaschinen, undichte Silikonfugen in Bad und Küche sowie Leckagen an Heizungsanlagen. In all diesen Fällen gilt dieselbe Grundregel: Erst stoppen, dann dokumentieren, dann informieren.
Die erste und wichtigste Maßnahme ist das Abstellen des Hauptwasserhahns. Er befindet sich in den meisten Häusern im Keller, oft in der Nähe des Wasserzählers. In manchen Wohnungen gibt es auch einen Absperrhahn innerhalb der Wohnung – z. B. unter der Spüle oder in einem Versorgungsschacht. Wissen Sie jetzt noch nicht, wo der Haupthahn ist? Suchen Sie ihn in Ruhe – und merken Sie sich den Standort für später.
Sobald Wasser in die Nähe von Steckdosen, Schaltern oder Elektrogeräten gelangt ist, besteht Stromschlaggefahr. Schalten Sie den betroffenen Bereich über den Sicherungskasten ab – im Zweifel den gesamten Bereich. Berühren Sie keine Elektrogeräte, solange Wasser auf dem Boden steht. Gehen Sie bei Unsicherheit nicht in den durchnässten Raum, bevor der Strom abgeschaltet ist.
Versuchen Sie, so viel Wasser wie möglich aufzuwischen, aufzusaugen oder zu entfernen – mit Eimern, Tüchern oder einem Nasssauger. Je weniger Wasser in die Böden, Wände und Möbel eindringt, desto kürzer und billiger wird die spätere Trocknung. Lüften Sie den Raum gut – aber bei Frost oder hoher Außenluftfeuchtigkeit nur kurz statt dauerhaft.
Bevor Sie mit dem Aufräumen beginnen: Fotografieren und filmen Sie den gesamten Schaden aus verschiedenen Perspektiven. Dokumentieren Sie beschädigte Gegenstände, betroffene Wände und Böden sowie die mutmaßliche Schadensquelle. Diese Dokumentation ist für die Versicherung unerlässlich. Notieren Sie auch Datum und Uhrzeit der Entdeckung des Schadens.
Als Mieter sind Sie verpflichtet, einen Wasserschaden unverzüglich dem Vermieter oder der Hausverwaltung zu melden – auch nachts. Verzögerungen können als Obliegenheitsverletzung gewertet werden und die Versicherungsleistung schmälern. Halten Sie den Kontaktweg dokumentiert (z. B. per SMS oder E-Mail).
Melden Sie den Schaden Ihrer Hausrat- und/oder Wohngebäudeversicherung – je nach Schadenart und Zuständigkeit. Viele Versicherungen haben eigene Notfallnummern. Lassen Sie sich eine Schadennummer geben und klären Sie, welche Maßnahmen sie vorab genehmigen. Entsorgen Sie keine beschädigten Gegenstände, bevor ein Gutachter den Schaden aufgenommen hat.
Wasser, das in Wände, Estrich oder Holzböden eindringt, trocknet ohne professionelle Hilfe kaum vollständig. Restfeuchtigkeit in der Bausubstanz ist die häufigste Ursache für Schimmelbildung – die dann als eigenständiger Folgeschaden auftritt. Professionelle Trocknungsgeräte (Entfeuchter, Bautrockner) entziehen der Bausubstanz gezielt Feuchtigkeit.
Die professionelle Wasserschadenbeseitigung umfasst die Leckageortung, Trocknung und Sanierung. Ein Sanitär-Notdienst kann oft sofort mit der Ursachenbehebung beginnen – noch bevor die Trocknung startet.
Planen Sie nach einem Wasserschaden immer eine professionelle Feuchtigkeitsmessung ein – auch wenn die Oberfläche bereits trocken wirkt. Feuchtigkeit in der Tiefe der Wand ist von außen nicht sichtbar und führt Wochen oder Monate später zu Schimmel.
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